
Update Juli 2026: ViveLaCar und der Nachfolger x-Mobility sind als Auto-Abo-Anbieter nicht mehr aktiv. Die x-Mobility Germany GmbH befindet sich im Insolvenzverfahren — das Amtsgericht Stuttgart bestellte am 22. Mai 2026 einen vorläufigen Insolvenzverwalter (Az. 12 IN 219/26). Neuabschlüsse sind nicht mehr möglich.
Die Website x-mobility.de ist für viele Nutzer seit Anfang 2026 nicht mehr erreichbar. Bestandskunden berichten von ausbleibenden Kautionsrückzahlungen und fehlendem Kundenservice.
ViveLaCar war lange eine der größten Auto-Abo-Plattformen in Deutschland. In diesem Artikel erfährst du, was am Konzept gut war, warum der Anbieter verschwunden ist und welche Alternativen es heute gibt.
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Inhaltsverzeichnis
Die Geschichte des Anbieters hat mehrere Kapitel:
Ursprünglich sollte x-Mobility ViveLaCar und Cluno unter einer Marke bündeln und das Händler-Netzwerk ausbauen. Stattdessen häuften sich Probleme: fehlende Fahrzeugpapiere, Streitigkeiten mit Händler-Partnern, vorzeitige Vertragskündigungen und ausbleibende Kautionsrückzahlungen.
Schau dir gern auch mein Video zu meinen ViveLaCar-Erfahrungen an — aus der Zeit, als der Anbieter noch aktiv war:
Wenn du noch ein laufendes Abo oder eine offene Kautionsforderung hast, wende dich an den vorläufigen Insolvenzverwalter. Ansprechpartner ist nicht mehr der reguläre Kundenservice.
Bekannte Firmenadresse der x-Mobility Germany GmbH:
Wichtig für Betroffene:
Bei Insolvenz gelten besondere Regeln. Warte nicht auf eine Antwort über die Website — die ist für viele Nutzer seit Monaten nicht mehr nutzbar.
Das Konzept war einzigartig am Markt: Statt eigener Flotte arbeitete ViveLaCar mit Hunderten Autohaus-Partnern zusammen, die Bestandsfahrzeuge als Abo anboten.
Das bedeutete eine breite Auswahl an Marken — von VW und Audi über Mercedes-Benz bis zu Hyundai, Kia, Renault und Volvo. Du konntest nach Fahrzeugtyp, Budget, PS und Kilometerpaket filtern.
Im Preis inklusive waren typischerweise:
Die Konditionen haben sich im Laufe der Zeit geändert. Zuletzt galten u. a.:
Die frühere Regel „unbegrenzte Laufzeit mit 3 Monaten Kündigungsfrist" aus dem ursprünglichen ViveLaCar-Artikel gilt schon lange nicht mehr.
Der Buchungsprozess lief vollständig digital ab:
Bei Strafzetteln kam eine Bearbeitungsgebühr von ca. 15 Euro oben drauf. Bei Pannen gab es eine eigene Hotline. Bei Unfällen musste ein Schadensformular ausgefüllt werden.
Die Rückgabe erfolgte beim Händler-Partner mit Übergabeprotokoll. Kunden berichten im Nachhinein jedoch von Streitigkeiten über Fahrzeugzustand und ausbleibende Kautionsrückzahlungen — ein wiederkehrendes Thema in den Bewertungen.
In der Anfangszeit hatte ViveLaCar überwiegend positive Bewertungen — Flexibilität, große Auswahl und schnelle Bereitstellung wurden gelobt. Nach dem Rebranding zu x-Mobility und besonders seit Anfang 2026 drehte sich das Bild:
Auf Trustpilot warnen inzwischen viele Nutzer vor einer Buchung bei ViveLaCar oder x-Mobility.
ViveLaCar und x-Mobility sind Geschichte. Wer ein Auto Abo sucht, findet aktive Angebote bei:
ViveLaCar hat gezeigt, wie ein markenübergreifendes Auto Abo über Händler-Partner funktionieren kann. Die große Auswahl und das All-in-Paket waren echte Pluspunkte.
Die Insolvenz von x-Mobility zeigt aber auch die Risiken: Händler-Abhängigkeit, komplexe Strukturen nach Übernahmen und am Ende leere Versprechen für Bestandskunden. Wer heute ein Auto Abo sucht, sollte nur bei nachweislich aktiven Anbietern buchen.
Hattest du ein ViveLaCar- oder x-Mobility-Abo? Schreib gerne deine Erfahrungen in die Kommentare — das hilft anderen Lesern enorm!
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